MTD 243-670 Bedienungsanleitung Seite 1

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Bindung des C
1
-Carriers Tetrahydromethanopterin
und seiner Derivate an Enzyme des
Energiestoffwechselweges methanbildender Archaeen
Dissertation
zur Erlangung des Doktorgrades
der Naturwissenschaften
vorgelegt beim Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie
der Johann Wolfgang Goethe-Universität
in Frankfurt am Main
von
Katharina Elisabeth Ceh
geb. Körner
aus Stuttgart
Frankfurt am Main 2009
(D 30)
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Inhaltsverzeichnis

Seite 1

Bindung des C1-Carriers Tetrahydromethanopterin und seiner Derivate an Enzyme des Energiestoffwechselweges methanbildender Archaeen Dissertation

Seite 2

INHALT Abkürzungen VIAbbildungen VIIIGleichungen IXTabellen X 1 Einleitung 1.1 Methanogene Archaeen 11.2 Der C1-Carrier Tetrahydromethanopterin (H

Seite 3 - EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG

4 Ergebnisse Wie erwartet liegen die sp3-konfigurierten Atome C6, C7 und C9 des Tetrahydropyrazin- und des Imidazolindinrings sowie die Methylgruppen,

Seite 4

4 Ergebnisse 84Abbildung 4.18: Wasserstoffbrückenbindungen (blau) und van-der-Waals-Kontakte (grün) zwischen Aminosäureresten in der Bindetasche von

Seite 5 - VERÖFFENTLICHUNGEN

4 Ergebnisse Abbildung 4.19: Die aromatischen Ringe von Methylen-H4MPT befindet sich annähernd in einer Ebene. Die an Atom C7 gebundene Methylgruppe (

Seite 6 - SUMMARY

4 Ergebnisse sich an der Spitze eines ungewöhnlichen Loops nach Faltblattstrang β3. Dieser Strang bildet zusammen mit Strang β1 den Schaltpunkt des β-

Seite 7

4 Ergebnisse a) b) Abbildung 4.21: a) Der Deazaisoalloxazinring von F420 (grün) und das Benzyl-Imidazolidin-Pyrazin-Ringsystem von Methylen-H4MPT (gr

Seite 8 - ZUSAMMENFASSUNG

5 Diskussion 5 Diskussion 5.4 Der N5-Methyl-H4MPT:Coenzym M-Methyltransferasekomplex aus M. marburgensis 5.1.1 Isolierung und Reinigung des Mtr-K

Seite 9

5 Diskussion des Zellaufschlusses schien einen gewissen Einfluss zu haben. Wann genau es hauptsächlich zu einem Verlust der Untereinheit MtrH kam, kon

Seite 10

5 Diskussion berechnetes Molekulargewicht von 336 kDa, welches mit dem in der Gelfiltration auftretenden Schulterpeak und dem Ergebnis der BN-Page in

Seite 11

5 Diskussion des Proteins. Dies bestätigte den Befund, der schon während der Membranpräparation und Reinigung gemacht worden waren, dass nämlich der G

Seite 12 - 7 Anhang

5 Diskussion in den bisher erfolgten elektronenmikroskopischen Aufnahmen mit Negativfärbung weniger heterogen erschien. Es besteht also die berechtigt

Seite 13 - ABKÜRZUNGEN

3.3 Kultivierung von Bakterien 323.3.1 Bestimmung der Zelldichte 323.3.2 Kultivierung für die Plasmidpräparation 323.3.3 Kultivierung für die Pro

Seite 14

5 Diskussion 5.2.2 Des-[225-246]-MtrA (MJMtrA3) aus M. jannaschii In dieser Arbeit konnte erstmalig um 22 C-terminale Aminosäuren verkürztes MtrA au

Seite 15 - ABBILDUNGEN

5 Diskussion Konfiguration gebunden wird (55, 143). Anders als andere Cob(I)amid- und Cob(II)amid in base-off/His-on-Konfiguration bindende Enzyme, de

Seite 16 - GLEICHUNGEN

5 Diskussion berechnete Wert auf 27 kDa belief. Gründe hierfür könnten eine erhöhte elektrophoretische Mobilität des korrekt gefalteten Apoproteins se

Seite 17 - TABELLEN

5 Diskussion MJMtrH besitzt deswegen 14 zusätzliche N-terminale Aminosäuren, welche vermutlich die Faltung des Proteins in E. coli weiter erschwerten.

Seite 18 - 1 Einleitung

5 Diskussion vom Gesamtkomplex wurde auch in dieser Arbeit beobachtet, allerdings war eine chromatographische Abtrennung nicht vollständig möglich. Um

Seite 19

5 Diskussion von 2,0 Å zeigten keine wesentlichen Unterschiede in der Substratbindung und -konformation. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei dem

Seite 20 - (nach Thauer et al. (12))

5 Diskussion genannte Anordnung könnte sein, dass diese den Van-der-Waals-Kontakt des äußerst sperrigen H4MPT-Moleküls zum C5-Atom von F420 vereinfach

Seite 21

5 Diskussion sodass die meisten der Ringatome in Van-der-Waals-Kontakt zueinander stehen. Die mit 3,43 Å kürzeste Distanz befindet sich zwischen den a

Seite 22 - Tetrahydrofolat (H

5 Diskussion 5.5 Ausblick Mit der in dieser Arbeit entwickelten Methode zur Reinigung des N5-Methyl-H4MPT:Coenzym M-Methyltransferasekomplexes ohne U

Seite 23

5 Diskussion Zur heterologen Expression der Untereinheit MtrH wurden neben den Versuchen in dieser Arbeit bereits zahlreiche Varianten getestet. Eine

Seite 24

4.4 Rekombinantes des-[225-246]-MtrA (MJMtrA3) aus M. jannaschii 694.4.1 Reinigung 694.4.2 Charakterisierung 704.4.3 Kristallisation 714.5 Rekomb

Seite 25

6 Literatur 6 Literatur 1. Woese, C. R., Kandler, O., and Wheelis, M. L. (1990) Towards a natural system of organisms: proposal for the domains Arch

Seite 26

6 Literatur 15. Breitung, J., and Thauer, R. K. (1990) Formylmethanofuran: tetrahydromethanopterin formyltransferase from Methanosarcina barkeri. Ide

Seite 27

6 Literatur 30. Thauer, R. K., and Kunow, J. (1995) in Sulfate Reducing Bacteria (Barton, L. L., Ed.), pp 33-48, Plenum Press, New York. 31. Chistos

Seite 28

6 Literatur 44. Ermler, U., Hagemeier, C. H., Roth, A., Demmer, U., Grabarse, W., Warkentin, E., and Vorholt, J. A. (2002) Structure of methylene-tet

Seite 29

6 Literatur 58. Weiss, D. S., Gärtner, P., and Thauer, R. K. (1994) The energetics and sodium-ion dependence of N5-methyltetrahydromethanopterin:coen

Seite 30

6 Literatur 72. Mukhopadhyay, B., and Daniels, L. (1989) Aerobic purification of N5,N10-methylenetetrahydromethanopterin dehydrogenase, separated fro

Seite 31 - 2 Material

6 Literatur 85. Altschul, S. F., Madden, T. L., Schaeffer, A. A., Zhang, J. H., Zhang, Z., Miller, W., and Lipman, D. J. (1997) Gapped BLAST and PSI-

Seite 32

6 Literatur 105. Slesarev, A. I., Mezhevaya, K. V., Makarova, K. S., Polushin, N. N., Shcherbinina, O. V., Shakhova, V. V., Belova, G. I., Aravind, L

Seite 33

6 Literatur 123. Klein, A. R., and Thauer, R. K. (1997) Overexpression of the coenzyme F420-dependent N5,N10-methylenetetrahydromethanopterin dehydr

Seite 34

6 Literatur 143. Harms, U., and Thauer, R. K. (1996) The corrinoid-containing 23-kDa subunit MtrA of the energy-conserving N5-methyltetrahydromethano

Seite 35

ABKÜRZUNGEN Aλ Absorbanz bei Wellenlänge λ Amp Ampicillin AS Aminosäure(rest) AU absorption units (Absorptionseinheiten) bp base pairs (Basenpaare)

Seite 36 - D-Biotin Fluka, München

7 Anhang 7 Anhang 7.1 Eichgeraden der Gelfiltrationssäulen 7.1.1 Eichgerade Superdex 200 16/60 prep grade y = -0,0812x + 17,37499,51010,51111,51212

Seite 37

7 Anhang 7.1.3 Superose 6 PC 3.2/30 y = -3,5248x + 11,234,54,74,95,15,35,55,75,96,16,36,56,71,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8Elutionsvolumen [mL]ln MW [in kDa]

Seite 38

7 Anhang 7.2 Vektorkarten 115

Seite 39

7 Anhang 116

Seite 40

7 Anhang 7 Anhang 117 117

Seite 42

7 Anhang 7.3 Primer-Sequenzen für die Polymerasekettenreaktion Tabelle 7.1: Primer für die Amplifikation mittels PCR (siehe Abschnitt 3.2.2)

Seite 43

7 Anhang 7.4 Gensequenzen Sequenzierung 1 : MJmtrH/pCRblunt 1.1 Primer M13 Forward (-20) 1 TTTTGATGTA TACGACTCAC TATAGGGCGA ATTGGGCCCT CTAGATGCAT

Seite 44

7 Anhang 2.2 Primer T7-Terminator 1 TTGAACATAG CTCTTTCGGG CTTTGTTAGC AGCCGGATCT CAGTGGTGGT GGTGGTGGTG CTCGAGTGCG GCCGCAAGCT 81 TGTCGACGGA GCTCGA

Seite 45

7 Anhang Sequenzierung 4 : MJmtrA2/pCRblunt 4.1 Primer M13 Forward (-20) 1 GGGGATTACG ACGGCAGTGA TTGTAATACG ACTCACTATA GGGCGAATTG GGCCCTCTAG ATGCA

Seite 46

UV Ultraviolettes Licht (λ < 400 nm) v/v Volumen pro Volumen w/v weight per volume (Gewicht pro Volumen) ε Extinktionskoeffizient SI-Einheiten

Seite 47

7 Anhang 5.2 Primer M13 Reverse 1 CCGCATGACT GATTACGCCA GCTATTTAGG TGACGCGTTA GAATACTCAA GCTATGCATC AAGCTTGGTA CCGAGCTCGG 81 ATCCACTAGT AACGGCCG

Seite 48

7 Anhang Sequenzierung 7 : MJmtrA3/pACYC-Duet1 7.1 Primer Duet UP2 1 ATTGTGAGCG GATAACAATT CCCCATCTTA GTATATTAGT TAAGTATAAG AAGGAGATAT ACATATGGTG A

Seite 49

7 Anhang 7.5 Daten ESI-MS-Analyse von MJMtrA3 125

Seite 50

DANKSAGUNG Bei PD Dr. Ulrich Ermler möchte ich mich von Herzen für die exzellente fachliche Anleitung, die fürsorgliche und wohlwollende Betreuung wä

Seite 51

PERSÖNLICHE ANGABEN Katharina Elisabeth Ceh geb. Körner Geburtstag und -ort 28.06.1977 in Stuttgart Familienstand verheiratet Nationalität deut

Seite 52

ABBILDUNGEN 1.1: Der CO2-reduzierende methanogene Stoffwechselweg in Methanobakterien, Methanococci und Methanopyrales und seine energiekonservieren

Seite 53

4.11: Coomassie-gefärbte SDS-Page und Aminosäuresequenz von M. jannaschii MtrA. Seite 71 4.12: Western Blot mit Anti-StrepII-Antikörpern von Proben

Seite 54

TABELLEN 2.1: In dieser Arbeit verwendete Computerprogramme. Seite 14 2.2: Parameter der verwendeten Chromatographiesäulen. Seite 17 2.3: In dieser A

Seite 55

1 Einleitung 1 Einleitung 1.1 Methanogene Archaeen Archaeen bilden neben Bakterien und Eukaryoten die dritte Domäne des Lebens und werden weiter in

Seite 56

1 Einleitung Methenyl-H4MPT-Cyclohydrolase (Mch) in N5,N10-Methenyl-H4MPT umgewandelt, welches als nächstes zu N5,N10-Methylen-H4MPT reduziert wird (1

Seite 57

vom Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie der Johann Wolfgang Goethe-Universität als Dissertation angenommen. Dekan: Prof. Dr.

Seite 58

1 Einleitung Abbildung 1.1: Der CO2-reduzierende methanogene Stoffwechselweg in Methanobakterien, Methanococci und Methanopyrales und seine energieko

Seite 59

1 Einleitung 1.2 Der C1-Carrier Tetrahydromethanopterin (H4MPT) Die Umwandlung von C1-Einheiten zu Fumarat, Formaldehyd oder Methanol verläuft in me

Seite 60

1 Einleitung Abbildung 1.2: Tetrahydromethanopterin (H4MPT) und sein Strukturanalogon Tetrahydrofolat (H4F). anaerober Bakterien, bei welchen der Na+-

Seite 61

1 Einleitung CH3-H4MPT + E:Co(I) ' H4MPT + E:CH3-Co(III) Gleichung 1.1 E:CH3-Co(III) + HSCoM ' E:Co(I) +

Seite 62 - D-Biotin) eluiert

1 Einleitung Abbildung 1.4: Cofaktor 5’-Hydroxybenzimidazolylcobamid (Vitamin B12a) der N5-Methyl-H4MPT:Coenzyme M-Methyltransferase (Mtr). Als axial

Seite 63

1 Einleitung MtrH enthält keinen Membranteil und vermittelt wahrscheinlich den Methylgruppentransfer zum Cob(I)amid (65). Aufgrund dieser Annahme ist

Seite 64

1 Einleitung 1.4 Die F420-abhängige N5,N10-Methylen-H4MPT-Dehydrogenase (Mtd) Der reversible Schritt der Reduktion von Methenyl-H4MPT+ oder Methenyl-

Seite 65

1 Einleitung Abbildung 1.6: Die von der F420-abhängigen N5,N10-Methylen-H4MPT-Dehydrogenase (Mtd) katalysierte, stereogene Reaktion. F420 ist ein gr

Seite 66

1 Einleitung gewundenen, sechssträngigen parallelen β-Faltblatt (β1-β6) zusammen, welches von drei α-Helices (α2-α4) auf der Vorder- und zwei α-Helic

Seite 67

1 Einleitung der sechs Monomere in Form eines Bündels aus zwölf Helices um eine dreifache Achse anordnen (siehe Abbildung 1.8 und 1.9). Abbildung 1.8:

Seite 68 - Die Negative wurde mittels

EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig angefertigt und keine weiteren Hilfsmittel und Quell

Seite 69

1 Einleitung 1.5 Ziel der Arbeit Ziel dieser Arbeit war die strukturelle Charakterisierung der Bindung von H4MPT-Derivaten an zwei Enzyme des methan

Seite 70

2 Material 2 Material 2.1 Computerprogramme Tabelle 2.1: In dieser Arbeit verwendete Computerprogramme. Programm Anwendung Hersteller/Referenz bla

Seite 71

2 Material 2.2 Geräte und Chemikalien 2.2.4 Allgemeine Geräte Analysenwaage R180D-*D1 Sartorius, GöttingenEismaschine Ziegra, IsernhagenGefriersch

Seite 72

2 Material 2.2.6 Bakterienkultivierung Brutschrank (37ºC) BK-600 Heraeus, HanauDampfsterilisator V-150 Holzner, NusslochSystech, Lauf/a. d. Pegnitz

Seite 73

2 Material 2.2.10 Säulen/-materialien Gepackte Säulen HiTrap™ Ion Exchange Selection Kit HiTrap™ DEAE FF HiTrap™ Q HP HiLoad™ 26/10 Q-Sepharose HP S

Seite 74 - Puffer B.2

2 Material 2.2.11 Elektroblotten Blotapparatur Eigenbau MPI für Biophysik, FrankfurtSpannungsquelle PowerPac™ BASIC PowerPac™ HC BioRad, München 2

Seite 75 - ~ 350 kDa

2 Material 2.2.15 Chemikalien Gängige Laborchemikalien sind nicht aufgeführt. Soweit nicht anders beschrieben, wurden alle Chemikalien mit Reinheitsg

Seite 76

2 Material SDS (Natriumdodecylsulfat) Gerbu, GaibergTEMED (N,N,N',N'-Tetramethyl-p-ethylendiamid) Amersham Biosciences, FreiburgTricin Ger

Seite 77

2 Material 2.2.17 Kits HiSpeed® Plasmid Maxi Kit Qiagen, Hilden ProteoExtract® All-in-One Trypsin Digestion Kit Calbiochem, Darmstadt QIAquick® Gel

Seite 78

2 Material 2.4 Mikroorganismen und Medien 2.4.4 Archaeen-Stämme Stamm Beschreibung Quelle/Referenz Methanothermobacter marburgensis (DSM 2133) (Meth

Seite 79

Die Untersuchungen zur vorliegenden Arbeit wurden von September 2005 bis Februar 2009 unter Anleitung von PD Dr. Ulrich Ermler am Max-Planck-Institut

Seite 80

2 Material Stamm Beschreibung Genotyp Resistenz Quelle/ Referenz BL21(DE3) Starke Überexpression mit T7 Promotor F-, dcm, ompT, hsdSB(rB-mB+), gal,

Seite 81

3 Methoden 3 Methoden 3.1 Planung der Vektorkonstrukte Das Vektorkonstrukt MMRmtrH/pET22b+ zur rekombinanten Expression der Mtr-Untereinheit MtrH a

Seite 82

3 Methoden verwendeten Plasmide wurden nach Absprache von Herrn PD Dr. Thorsten Selmer (Fachbereich Biologie, Philipps-Universität Marburg) angefertig

Seite 83

3 Methoden 3.2 Molekularbiologische Methoden 3.2.1 Extraktion und Reinigung genomischer DNA aus Archaeen-Zellen Zur Extraktion der genomischen DNA

Seite 84

3 Methoden Klon Templat Vorwärts-Primer (Schnittstelle) Rückwärts-Primer (Schnittstelle) Zielvektoren MJmtrH genom. DNA M. jannaschii MJmtrH+ (NdeI

Seite 85 - [AHT]/[ng/mL]

3 Methoden 3.2.3 Restriktionsspaltung, Dephosophorylierung und Ligation von DNA Zum analytischen Restriktionsverdau wurde folgende Reaktionsmischung

Seite 86

3 Methoden Tabelle 3.5: Übersicht über die Plasmidherstellung. Ausgangsvektor Restriktions-spaltung Eingesetzter Vektor Restriktions-spaltung Zielve

Seite 87 - Vitamin B

3 Methoden 3.2.5 Plasmidpräparation Plasmidpräparationen für analytische Zwecke wurden aus 5 mL LB-Kultur mit dem QIAprep® Spin Miniprep Kit (Qiagen

Seite 88

3 Methoden Proteine hingegen zeigen ein Absorptionsmaximum bei 280 nm, sodass das Verhältnis A260/A280 zur Überprüfung der Probe auf Kontaminationen g

Seite 89

3 Methoden 3.3 Kultivierung von Bakterien 3.3.1 Bestimmung der Zelldichte Zur Bestimmung der Zelldichte wurde die optische Dichte bei 600 nm (OD60

Seite 90

VERÖFFENTLICHUNGEN Ceh, K., Demmer, U., Warkentin, E., Moll, J., Thauer, R. K., Shima, S. and Ermler, U.(2009) Structural basis of the hydride transfe

Seite 91

3 Methoden Tabelle 3.7: Übersicht über die zur Proteinexpression verwendeten Plasmide und E. coli-Stämme. Protein(e) Beschreibung Plasmid(e) E. c

Seite 92

3 Methoden Coexpression von des-[225-246]-MtrA und MtrH (MJMtrA3+MJMtrH) aus M. jannaschii: Die Coexpression von des-[225-246]-MtrA und MtrH (MJMtrA3+

Seite 93

3 Methoden Benzonase® Nuclease (Novagen, Darmstadt) und 5 µg Lysozym versetzt und 30 min bei RT inkubiert. Bei den vor der Induktion genommenen Proben

Seite 94

3 Methoden Standard zum Größenvergleich wurden 8 µL Prestained Protein Marker, Broad Range (6–175 kDa) (New England Biolabs, Frankfurt) aufgetragen.

Seite 95

3 Methoden 3.4.4 Elektrophoretischer Proteintransfer und direkter ELISA (Western Blot) Um die durch SDS-Page aufgetrennten Proteine aus der Polyacry

Seite 96

3 Methoden Hierbei wurde eine minimale Proteinprobe (ca. 100 µg, maximal 50 µL) auf einer geeigneten Gelfiltrationssäule (Superdex 200 PC 3.2/30 oder

Seite 97

3 Methoden Matrix-unterstützte Laserdesorptions/Ionisations-Massenspektrometrie mit Flugzeitmassen-Analyse (MALDI-TOF): Bei dieser Methode werden die

Seite 98

3 Methoden resuspendiert, mit einem Dispergiergerät homogenisiert und erneut zentrifugiert (100 000 x g, 1 h, 4˚C). Beim zweiten Waschschritt wurde in

Seite 99 - ist in grün dargestellt

3 Methoden Superose 6 Gelfiltration: ↓ Q-Sepharose Ionenaustauschchromatographie: ↓ DEAE-Sepharose Ionenaustauschchromatographie: ↓ Solubilisierte Mem

Seite 100

3 Methoden Ionenaustauschchromatographie mit Q-Sepharose: Die vereinigten Fraktionen des vorherigen Abschnitts wurden mit der doppelten Menge Puffer A

Seite 101 - Abbildung 4.18:

SUMMARY The aim of this thesis was a structural characterization of the binding of tetrahydromethanopterin derivatives to enzymes of the energy conse

Seite 102

3 Methoden 280 nm als proteinhaltig identifizierten Fraktionen wurden vereinigt und mit einem Konzentrator mit einem MWCO von 10 kDa auf ca. 250 µL ei

Seite 103

3 Methoden Nach Zugabe von Vitamin B12a bis zu einer Endkonzentration von 0,1 mM wurde zur Entfernung von ungebundenem Vitamin B12a gegen 1 L Gelfiltr

Seite 104 - Abbildung 4.21: a)

3 Methoden Die rückgefaltete Proteine wurden wiederum einer Gelfiltration auf Superdex 200 (Superdex 200 PC 3.2/30, CV: 2,6 mL) bei 4 °C und Flussrate

Seite 105 - 5 Diskussion

3 Methoden entstand aus der spontanen Reaktion von H4MPT mit Formaldehyd und anschließender Lyophilisierung. Chemisch synthetisiertes F0 wurde von Her

Seite 106 - haben. Wann genau es

3 Methoden Deckplättchen und Silikonfett abgedichtet wurden, verwendet. Das Volumen der Reservoirlösung betrug hier 0,5-1 mL, der Tropfen bestand aus

Seite 107

3 Methoden rZMMznVV⋅⋅= Gleichung 3.2 MSolvVV23,11−= Gleichung 3.3VM: Matthews-Koeffizient Vz: Volumen der Elementarzelle n: Anzahl der Moleküle pro

Seite 108

3 Methoden beobachteten Strukturfaktoren aus den Messdaten Fobs ermöglichen die Erstellung von Elektronendichtekarten. 3.6.4 Modellbau und Verfeiner

Seite 109

3 Methoden ∑∑∈∈⋅−=ThklobsThklcalcobsfreehklFhklFkhklFR)()()( Gleichung 3.6│Fobs(hkl)│: Strukturfaktoramplitude aus den Messdaten │Fcalc(hkl)│: Berec

Seite 110

3 Methoden Zur Vorbereitung für die Messung unter Cryo-Bedingungen wurden 3 µL der Probe (MtrA-H; 0,8 mg/mL in 20 mM MOPS/KOH pH 7,0, 10 mM MgCl2, 0,0

Seite 111

4 Ergebnisse 4 Ergebnisse 4.1 Planung und Herstellung der Vektorkonstrukte 4.1.1 Sekundärstrukturanalyse zur Planung der Konstrukte MJmtrA1, MJmtrA

Seite 112

MtrA from M. jannaschii without its transmembrane helix could be produced in E. coli as a soluble protein. The holoprotein could be purified to homoge

Seite 113

4 Ergebnisse Abbildung 4.1: Sequenzvergleich der Untereinheit MtrH der N5-Methyl-H4MPT:Coenzym M-Methyltransferase (MtrH) aus M. marburgensis (MMR),

Seite 114

4 Ergebnisse 4.2 Der N5-Methyl-H4MPT:Coenzym M Methyltransferasekomplex aus M. marburgensis 4.1.4 Isolierung und Reinigung Membranpräparation und

Seite 115

4 Ergebnisse Ionenaustauschchromatographie mit DEAE-Sepharose: Für den ersten chromatographischen Reinigungsschritt wurde das Membransolubilisat (sieh

Seite 116

4 Ergebnisse 56DEAE Sepharose MtrA-H020040060080010001200140016001800138 188 238 288Elutionsvolumen/[mL]Absorption 280nm/[mAU]020406080100Puffer B.1/

Seite 117

4 Ergebnisse Ionenaustauschchromatographie mit Q-Sepharose: Die vereinigten Fraktionen des vorherigen Abschnitts wurden einer weiteren Chromatographie

Seite 118

4 Ergebnisse Präparative Gelfiltration: Als letzter Reinigungsschritt wurde mit den jeweils vereinigten Fraktionen der Ionenaustauschchromatographie a

Seite 119

4 Ergebnisse 4.2.2 Charakterisierung Molekulargewichtsbestimmung: Das Molekulargewicht des isolierten Gesamtkomplexes MtrA-H wurde bestimmt, um eine

Seite 120

4 Ergebnisse Abbildung 4.5: Coomassie-gefärbte Blaue Native Page zur Molekulargewichtsbestimmung des Gesamtkomplexes MtrA-H. Auf Bahn 1 sind die zur G

Seite 121

4 Ergebnisse Tabelle 4.2: Übersicht über die verschiedenen Methoden und Pufferbedingungen zur Abtrennung der Untereinheit MtrH vom gereinigten Gesamtk

Seite 122

4 Ergebnisse Western Blot mit Anti-M. marburgensis MtrH-Antikörpern: Der vollständig gereinigte Mtr-Komplex mit Untereinheit MtrH (MtrA-H) sowie der n

Seite 123

ZUSAMMENFASSUNG In dieser Arbeit sollte die Bindung von Tetrahydromethanopterinderivaten an zwei Enzyme des methanogenen, CO2-reduzierenden Energiest

Seite 124

4 Ergebnisse 4.2.3 Kristallisation Für die Kristallisationsversuche des Gesamtkomplexes MtrA-H lag dieser im Kristallisationspuffer (50 mM MOPS/KOH p

Seite 125

4 Ergebnisse b) a) Abbildung 4.7: a) Elektronenmikroskopische Aufnahme des Mtr-Komplexes nach Negativfärbung mit 1 % Uranylacetat. Die Partikel ersche

Seite 126

4 Ergebnisse die als Einkerbung erscheinen, und einem kleineren, spitzen Teil von ca. 41 Å, sodass das Molekül insgesamt wie eine Pyramide erscheint.

Seite 127

4 Ergebnisse b) a) Abbildung 4.8: a) Iterative Berechnung der Struktur des Mtr-Komplexes. Aus 7380 Einzelpartikeln wurden neun Klassensummen berechnet

Seite 128

4 Ergebnisse 4.3 Ergebnisse der heterologen Expression der Untereinheiten MtrA und MtrH Mit sämtlichen hergestellten Vektorkonstrukten (siehe Tabell

Seite 129

4 Ergebnisse Tabelle 4.3: Übersicht über die Ergebnisse der durchgeführten Expressionsversuche der rekombinanten Untereinheiten MtrA und MtrH des Mtr-

Seite 130

4 Ergebnisse 4.4 Rekombinantes des-[225-246]-MtrA (MJMtrA3) aus M. jannaschii 4.4.1 Reinigung Des-[225-246]-MtrA (MJMtrA3) aus M. jannaschii konnte

Seite 131

4 Ergebnisse 4.4.2 Charakterisierung Proteinidentifizierung und Untersuchung der Cofaktor-Bindung durch analytische Gelfiltration: MJMtrA3 wurde bei

Seite 132

4 Ergebnisse ESI-MS-Analyse: Die Analyse wurde von der Firma Proteome Factory (Berlin) durchgeführt. Dazu wurde die zu untersuchende Bande aus einem S

Seite 133

4 Ergebnisse sowie selbst hergestellte Reservoirlösungen (siehe Tabelle 4.4) kamen zum Einsatz. Außerdem wurden Tropfengrößen von 0,4-2 µL und verschi

Seite 134 - 7 Anhang 7 Anhang

Parallel zu den Untersuchungen am Gesamtkomplex sollten die den Cobamid-Cofaktor bindende Untereinheit MtrA sowie die H4MPT-bindende Untereinheit MtrH

Seite 135

4 Ergebnisse Bindung von MKMtrA an die Strep-Tactin®-Säule nachweisen. Diese Bindung geschah nur unvollständig, da sich MKMtrA sowohl im Säulendurchfl

Seite 136

4 Ergebnisse 4.6 Rekombinantes M. marburgensis MtrH (MMRMtrH) Rekombinantes M. marburgensis MtrH, im folgenden MMRMtrH genannt, konnte, wie in Abschn

Seite 137

4 Ergebnisse 4.7 Co-Expression und gemeinsame Reinigung von des-[225-246]-MtrA und MtrH (MJMtrA3+MJMtrH) aus M. jannaschii Die Co-Expression von des

Seite 138

4 Ergebnisse Superdex 200 MJMtrH + MJMtrA30,00,10,20,30,40,50,4 0,9 1,4 1,9 2,4Elutionvolumen/[mL]Absorption 280 nm/[mAU]0,000,060,12Absorption 365 nm

Seite 139

4 Ergebnisse 4.8 Die F420-abhängige N5,N10-Methylen-H4MPT-Dehydrogenase (KMtd) aus M. kandleri 4.8.1 Co-Kristallisation von KMtd mit H4MPT-Derivaten

Seite 140

4 Ergebnisse Abbildung 4.15: Kristalle von KMtd im Komplex mit dem Substrat Methylen-H4MPT und dem Cosubstrat F420. Die Kristalle entstanden unter ana

Seite 141

4 Ergebnisse Verfeinerung geschah schrittweise mittels REFMAC und Coot. Für das Substrat Methylen-H4MPT sowie das Cosubstrat F420 wurden zunächst sepa

Seite 142

4 Ergebnisse 4.8.3 Strukturbeschreibung Die Bindetasche von Methylen-H4MPT und F420: Methylen-H4MPT und F420 sind in eine Spalte zwischen der α, β-

Seite 143 - DANKSAGUNG

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