MTD 243-670 Bedienungsanleitung Seite 46

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3 Methoden
Tabelle 3.5: Übersicht über die Plasmidherstellung.
Ausgangsvektor Restriktions-
spaltung
Eingesetzter
Vektor
Restriktions-
spaltung
Zielvektor
MJmtrA1/pCRblunt NdeI, BamHI
pET-22b(+)
NdeI, BamHI MJmtrA1/pET22b+
MJmtrA2/pCRblunt NdeI, NcoI
pET-22b(+)
NdeI, NcoI MJmtrA2/pET22b+
MJmtrA3/pCRblunt NdeI, EcoRI
pET-22b(+)
NdeI, EcoRI MJmtrA3/pET22b+
MJmtrA3/pCRblunt NdeI, EcoRI pACYC-Duet1 NdeI, MunI MJmtrA3/pACYC-Duet1
MJmtrH/pCRblunt NdeI, EcoRI
pET-22b(+)
NdeI, EcoRI MJmtrH/pET22b+
MJmtrH/pCRblunt NdeI, EcoRI pACYC-Duet1 NdeI, MunI MJmtrH/pACYC-Duet1
Zur Analyse der Klonierungen wurden je 3 µL des Ligationsansatzes in E. coli
DH5α-Zellen oder One Shot
®
TOP10 chemically competent E. coli (Invitrogen,
Carlsbad, USA) wie beschrieben transformiert (Abschnitt 3.2.4) und die Zellen
angezogen. Aus den Kolonien der positiven Klone wurden sodann die Plasmide
isoliert (siehe Abschnitt 3.2.5), diese mit geeigneten Restriktionsenzymen verdaut
(siehe oben) und die entstandenen DNA-Fragmente mittels Agarosegel-
elektrophorese (siehe Abschnitt 3.2.6) auf die Anwesenheit des Zielgens überprüft.
Des Weiteren wurden die hergestellten Plasmide durch Sequenzierung (siehe
Abschnitt 3.2.9) kontrolliert.
3.2.4 Herstellung von kompetenten E. coli-Zellen und Transformation
Zur Herstellung Hitzeschock-kompetenter E. coli-Zellen wurde eine Variante der
Rubidiumchlorid-Methode verwendet (112). 50 mL LB-Medium (ggf. mit geeignetem
Antibiotikum) wurden mit 100 µL einer Übernacht-Kultur angeimpft und bis zu einer
OD
600
von 0,3-0,5 bei 37 °C angezogen. Die Bakteriensuspension wurde kurz auf Eis
gekühlt, zentrifugiert (3000 x g, 4 °C, 10 min), das Pellet in 15 mL eisgekühltem
TF-Puffer 1 (30 mM K-Acetat pH 5,8, 10 mM CaCl
2
, 100 mM RbCl, 50 mM MnCl
2
,
15 % (v/v) Glycerin) resuspendiert und 15 min auf Eis inkubiert. Nach erneutem
Zentrifugieren (3000 x g, 4 °C, 10 min) wurde das Pellet in 2 mL eisgekühltem
TF-Puffer 2 (10 mM MOPS/KOH pH 7,0, 10 mM RbCl, 75 mM CaCl
2
, 15 % (v/v)
Glycerin) resuspendiert. Je 100 µL Bakteriensuspension wurde in flüssigem
Stickstoff schockgefroren und bei -80 °C gelagert.
Zur Transformation von 50 µL kompetenten Zellen ließ man diese auf Eis
auftauen und inkubierte nach Zugabe von 1 µL Plasmid-Lösung für 30 min bei 0 °C.
Nach dem Hitzeschock (42 °C, 60 s) kühlte man 2 min auf Eis. Die Zellen wurden
nach Zugabe von 250 µL SOC-Medium 1 h bei 37 °C geschüttelt und schließlich auf
LB-Agar-Platten mit geeignetem Antibiotikum ausgestrichen. Die Transformanden
wurden bei 37 °C über Nacht angezogen.
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