MTD 243-670 Bedienungsanleitung Seite 98

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Abbildung 4.16: Übersicht der Bindetasche von Methylen-H
4
MPT und F
420
. Die
α, β-Domäne ist in blau, die Helixbündeldomäne in rot und das C-terminale β-Faltblatt in
hellgrün dargestellt. Methylen-H
4
MPT (grau) ist vornehmlich an die Helixbündeldomäne, F
420
(grün) an die α, β-Domäne gebunden. Ein Loop (α1’ β1’) des Gegenmonomers (hellblau)
verengt die Bindetasche, deren ungefähre Abmessungen in orange angegeben sind.
Überraschenderweise geht die Bindung der verhältnismäßig sperrigen Moleküle
nicht mit signifikanten Konformationsänderungen einher und stellt somit ein
besonders ausgeprägtes Beispiel für eine vorgegebene Bindetasche dar. Ermöglicht
wird diese Besonderheit durch die vielfältigen Verknüpfungen der exponierten
Bindestelle mit dem Proteininneren. So wird die Innenwand der Bindetasche, an die
sich das Pterin-Imidazolidin-Phenyl-Ringsystem von Methylen-H
4
MPT anheftet, aus
den Seitenketten der Aminosäurereste Leu125, Met137, Tyr140 and Leu144
gebildet. Diese wiederum sind alle direkt mit dem hydrophoben Innenteil der
helicalen Domäne verbunden, welche über die Wechselwirkungen mit den anderen
Monomeren innerhalb des aus zwölf Helices bestehenden Bündels zusätzlich
stabilisiert wird. Die gegenüberliegende Wand der Bindetasche wird von kurzen
Loops nach den Strängen β1, β2, β3 (Phe67-Gly71) und β4 (Ala94-Asp99) des
starren zentralen β-Faltblatts gebildet. Das Loop-Segment des Gegenmonomers
steht über die Aminosäurereste Asp25, Glu26 and Arg27 in Van-der-Waals-Kontakt
zum Imidazolidin- und Pyrazinring von Methylen-H
4
MPT und wird durch ein Netzwerk
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