Entschlüsselung der Genome von Ralstonia eutropha H16 und Methanosphaera stadtmanae und vergleichende Untersuchungen zu Anpassungen der Genomor
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS Lys Lysin µ Mikro M Molar Mbp Megabasenpaare Mbr. Methanobrevibacter Mca. Methanococcus MCM minichromosome main
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Zu den Genen für das Tc-Toxin TcdA1 und die Potentiatoren TcdB1 und TccC1 konnten analoge CDSs in einem Cluster auf Chr.2 identi
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.II Das Methanosphaera stadtmanae-Genomprojekt Der zweite Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem Methanosphaera stadtmanae
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.II.1.2 Rohsequenzierung Rechnerisch ergibt sich bei einer Genomgröße von 1.8 Mbp, einer angestrebten Se-quenzabdeckung von sie
ERGEBNISSE KAPITEL 3 010020030040050060070080090010000 5.000 10.000 15.000 20.000Anzahl der SequenzläufeSequenzlückenAbb. 3.23: Verlauf der Rohsequen
ERGEBNISSE KAPITEL 3 verlässigkeit des Datensatzes innerhalb kurzer Zeit erhöht und die Anzahl der Contigs größer 3 kbp von 117 auf 53 verringert wer
ERGEBNISSE KAPITEL 3 schweig (DSMZ) angezogen worden waren. Mit Hilfe von PCR-Amplifikationen konn-te gezeigt werden, daß die kürzere Variante der 23
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.II.2 Sequenzanalyse 3.II.2.1 Allgemeine Eigenschaften Methanosphaera stadtmanae besitzt ein relatives kleines Genom, das in ei
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Ein Teil der genomischen DNA, die aus Zellkulturen der DSMZ, Braunschweig isoliert wurde, enthält ein verkürztes Operon 2, desse
ERGEBNISSE KAPITEL 3 SkalierungCDSsGene der MethanogeneseHoch-exprimierte GeneRNA-GeneAbb. 3.25: Schematische Darstellung des Genoms von Msp. stadt
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.II.2.2 Replikationsursprung Wenig ist bisher über Mechanismen bekannt, die zur Initiation der Replikation in Ar-chaeen führen.
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS R-M-System Restriktions-Modifikations-System RNA ribonucleic acid rRNA ribosomale RNA RT Raumtemperatur s Sekunde S
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Abb. 3.26: Kumulative GC-Skew-Analyse des Msp. stadtmanae-Genoms nach Grigoriev (1998). 3.II.2.3 Potentiell hochexprimierte G
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Tab. 3.19: Potentiell hochexprimierte Gene im Genom von Msp. stadtmanae nach SIGI-Vorhersage. Positionsangaben ausgehend vom Rep
ERGEBNISSE KAPITEL 3 und in Methanosarcina mazei (Ruppert et al., 1998) und Methanothermobacter thermautotrophicus (Smith et al., 1997) beschrieben w
ERGEBNISSE KAPITEL 3 CoM-S-S-CoBHS-CoM + HS-CoBHS-CoB CH4?H2?MethanolMethyl-S-CoMMethyl-H4MPTMethylen-H4MPTMethenyl-H4MPTFormyl-H4MPTFormyl-M
ERGEBNISSE KAPITEL 3 In Msp. stadtmanae wird Methanol nur über den reduktiven Zweig des methylo-trophen Weges umgesetzt, deshalb benötigt der Organis
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Tab. 3.20: Untereinheiten der Methanol:CoM-Methyltransferase. Positionsangaben ausge-hend vom Replikationsursprung im Uhrzeigers
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3. In Mth. marburgensis bilden Heterodisulfid-Reduktase und F420-non-reducing-Hydrogenase einen membranassoziierten, stabilen H2
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Allerdings weist das hdrC2B2A2-Operon aus Msp. stadtmanae eine andere Organisation auf als vergleichbare Operons aus den Methano
ERGEBNISSE KAPITEL 3 wird die resultierende Formyl-Gruppe durch die Formyl-MFR:H4MPT-Formyl-Transferase auf Tetrahydromethanopterin (H4MPT) übertrage
ERGEBNISSE KAPITEL 3 abhängigen Formyl-MFR-Dehydrogenase, Isoenzym II, aus Mth. marburgensis aufweist als zu dem entsprechenden Isoenzym I. Da sich j
EINLEITUNG KAPITEL 1 1 Einleitung Die Entschlüsselung eines mikrobiellen Genoms unterteilt sich im wesentlichen in zwei Schritte: Sequenzierung und S
ERGEBNISSE KAPITEL 3 4. Zu den Enzymen Methenyl-H4MPT-Cyclohydrolase, Methenyl-H4MPT-Dehydrogenase und Methenyl-H4MPT-Reduktase wurden in Msp. stadt
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.II.5 Genomvergleiche Um Unterschiede in den spezifischen Eigenschaften von Msp. stadtmanae zu untersu-chen, wurden bidirektion
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Tab. 3.23: Kodierende Sequenzen, die mit Hilfe bidirektionaler BLAST-Vergleiche in allen methanogenen Archaeen mit Ausnahme von
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Für diesen Vergleich wurden zunächst die gemeinsamen Proteine aller methano-genen Archaeen einschließlich Msp. stadtmanae bestim
ERGEBNISSE KAPITEL 3 2. Aus der Molybdän-Cofaktor-Biosynthese fehlen in Msp. stadtmanae die drei Gene moaABC. Das Übergangsmetall Molybdän wird in me
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.II.5.2.1 Enzyme der Zellwandsynthese Unter denjenigen CDSs, die keine Ähnlichkeit zu bisher identifizierten Proteinen ande-rer
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Tab. 3.24: Kodierende Sequenzen für potentielle Enzyme der Zellwandsynthese aus Msp. stadtmanae Gene, die keine bidirektionalen
ERGEBNISSE KAPITEL 3 ren hypothetische Proteine aus Parachlamydia sp., Mannheimia succiniproducens MBEL55E, Escherichia coli O157:H7, Plasmodium fal
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.II.5.2.2.1 Zusammensetzung der überlangen ORFs und Proteine Den überlangen ORFs aus Msp. stadtmanae können weitere spezifische
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.II.5.2.2.2 Aufbau der überlangen Proteine Innerhalb der überlangen Proteine konnten weder bekannte konservierte Domänen noch b
EINLEITUNG KAPITEL 1 Eigenschaften des Genoms zu charakterisieren, die sich erst aus der Untersuchung der Sequenz ergeben und die Hinweise auf unbeka
ERGEBNISSE KAPITEL 3 • Überlange Proteine weisen eine in Domänen organisierte Architektur auf, in der kurze Sequenzmotive von wenigen Aminosäuren Lä
DISKUSSION KAPITEL 4 4 Diskussion 4.I Das Ralstonia eutropha H16-Genomprojekt 4.I.1 Das R. eutropha H16-Genom Das Genom von R. eutropha H16 besteht a
DISKUSSION KAPITEL 4 4.I.2 Charakterisierung von Chromosom 2 aus R. eutropha H16 Hinsichtlich des fakultativ anaeroben und fakultativ lithoautotrophe
DISKUSSION KAPITEL 4 schenprodukt Protocatechuat abgebaut werden; andererseits werden mit dem meta-Spaltungs- und wahrscheinlich auch dem Gentisat-We
DISKUSSION KAPITEL 4 4.I.3 Genomorganisation in R. eutropha H16 Vergleichende Analysen der Replikons aus R. eutropha H16 untereinander geben Grund zu
DISKUSSION KAPITEL 4 det sich zur Zeit in einem fortgeschrittenen Stadium der Sequenzierung am DOE Joint Genome Institute, Kalifornien und ist dort ö
DISKUSSION KAPITEL 4 ABCDEFAbb. 4.1: Bidirektionale BLAST-Vergleiche auf Proteinebene (> e-15) zwischen Chr.1 und 2 und den Replikons verschiedene
DISKUSSION KAPITEL 4 Tab. 4.2: Bidirektionale BLAST-Vergleiche auf Proteinebene (> e-15) zwischen Chr.1 und 2 aus R. eutropha H16 und den Replikon
DISKUSSION KAPITEL 4 1. In R. solanacearum GMI1000, Bu. mallei ATCC 23344 und Bu. pseudomallei 2. n Genome wurden außerdem Hinweise Bu. mallei ATC
DISKUSSION KAPITEL 4 CH34 (zwei repA-Gene) identifiziert. In den Vergleich miteinbezogen wurden außer-dem RepA-analoge Proteine von zwei Plasmiden mi
EINLEITUNG KAPITEL 1 Pathogene. Die industrielle Nutzung vieler Spezies wird allerdings durch ihre schädli-che Wirkung auf den Menschen erschwert. Bi
DISKUSSION KAPITEL 4 Wie dieser Vergleich belegt, enthalten alle Burkholderiaceae-Genome neben dem Chromosom ein mutmaßliches Megaplasmid, dessen Ver
DISKUSSION KAPITEL 4 Phosphogluconat-DehydrataseEC 4.2.1.12R. eutropha H16 R. eutropha JMP134 R. solanacearum GMI1000 R. metallidurans CH34 Glucose-6
DISKUSSION KAPITEL 4 sätzlicher Eigenschaften zu nutzen. Als Folge dieser Plastizität könnte es im Laufe der Zeit zu einer Verlagerung von Haushaltsg
DISKUSSION KAPITEL 4 4.I.9 Bemerkungen zur taxonom. Einteilung der Burkholderiaceae Innerhalb der letzten Jahre hat eine taxonomische Neuordnung des
DISKUSSION KAPITEL 4 Innerhalb der Familie der Burkholderiaceae verteilen sich die kodierende Eigen-schaften des Genoms auf mehrere Replikons, die un
DISKUSSION KAPITEL 4 4.II Das Methanosphaera stadtmanae-Genomprojekt 4.II.1 Das Methanosphaera stadtmanae-Genom Mit Msp. stadtmanae wurde das erste k
DISKUSSION KAPITEL 4 Usage auf, die sie als hochexprimiert charakterisiert und die elementare Funktion dieser Enzyme im Stoffwechsel von Msp. stadtma
DISKUSSION KAPITEL 4 4.II.3 Kommensalismus Bis zu 1012 kommensale Mikroorganismen leben in jedem Gramm Darminhalt des Menschen (Mackie et al., 1999).
DISKUSSION KAPITEL 4 Msp. stadtmanae im menschlichen Enddarm benötigt werden. Spezifische Enzyme der Zellwandsynthese deuten darauf hin, daß Msp. sta
DISKUSSION KAPITEL 4 fektionsprozesses zugeschrieben: Haftung an spezifische Gewebetypen während der Besiedelung und dauerhafte Überwindung von Abweh
EINLEITUNG KAPITEL 1 2. Methanosphaera stadtmanae gehört zu den methanogenen Organismen, die aus-schließlich in der Domäne der Archaeen gefunden werd
DISKUSSION KAPITEL 4 4.II.3.2 Überlange ORFs Msp. stadtmanae wendet ca. 10 % seiner Genomsequenz für die Kodierung einer Grup-pe von Proteinen auf, d
DISKUSSION KAPITEL 4 • Der Regulation der Expression alternativer Loci, wie sie die überlangen ORFs dar-stellen, kann durch verschiedene Mechanismen
DISKUSSION KAPITEL 4 • Mit Asparagin, Threonin und Serin liegen in den überlangen Proteinen gerade die drei Aminosäuren stark konzentriert vor, dere
DISKUSSION KAPITEL 4 Enzyme der Zellwandsynthese und die Gruppe der überlangen Proteine kodieren. Diese Synthese dürfte einen Großteil der Stoffwechs
DISKUSSION KAPITEL 4 Mutationsereignisse aber gleichzeitig ein Teil der kodierenden offenen Leserahmen ver-lorengehen. Möglicherweise deutet schließ
ZUSAMMENFASSUNG KAPITEL 5 5 Zusammenfassung 5.I Das Ralstonia eutropha-Genomprojekt 1. Die Chromosomen 1 und 2 des Genoms von R. eutropha H16 wurde
ZUSAMMENFASSUNG KAPITEL 5 Genomen und läßt auf ein gemeinsames Vorläufergenom schließen, das aus einem einzigen Chromosom bestand und sich durch Auf
ZUSAMMENFASSUNG KAPITEL 5 5. Eine umfangreiche und in sich homologe Gruppe Msp. stadtmanae-spezifischer CDSs von überdurchschnittlicher Länge und b
6 Literaturverzeichnis Albers, S. V. & Driessen, A. M. (2002). Signal peptides of secreted proteins of the archaeon Sulfolobus solfataricus: a ge
Bateman, A., Coin, L., Durbin, R., Finn, R. D., Hollich, V., Griffiths-Jones, S., Khanna, A., Mars-hall, M., Moxon, S., Sonnhammer, E. L., Studholme,
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2 Material und Methoden 2.1 Organismen und Plasmide Die im Rahmen dieser Arbeit verwendeten Bakterien-Stämme sind i
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hida, N., Oguchi, A., Kikuchi, H. & et al. (1999). Complete genome sequence of an aerobic hyper-thermophilic crenarchaeon, Aeropyrum pernix K1. D
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.2 Nährmedien und Puffer Alle aufgeführten Medien wurden durch Autoklavieren für 30 min bei 121 °C sterili-siert.
König, H., Kralik, R. & Kandler, O. (1982). Structure and modifications of pseudomurein in Methano-bacteriales. Zbl Bakt Hyg 1, 179-191. Koomey
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Reeve, J. N., Beckler, G. S., Cram, D. S., Hamilton, P. T., Brown, J. W., Krzycki, J. A., Kolodziej, A. F., Alex, L., Orme-Johnson, W. H. & Walsh
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E., Theriault, C., Tolstrup, N., Charlebois, R. L., Doolittle, W. F., Duguet, M., Gaasterland, T., Garrett, R. A., Ragan, M. A., Sensen, C. W. &
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Tab. 2.3: Medienzusätze Zusatz Stammkonzentration Endkonzentration Ampicillin Kanamycin IPTG X-Gal 100 mg/ml in H2
Srikhanta, Y. N., Maguire, T. L., Stacey, K. J., Grimmond, S. M. & Jennings, M. P. (2005). The phasevarion: A genetic system controlling coordina
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Walderhaug, M. O., Polarek, J. W., Voelkner, P., Daniel, J. M., Hesse, J. E., Altendorf, K. & Ep-stein, W. (1992). KdpD and KdpE, proteins that c
Wiezer, A. & Merkl, R. (2003). secureBLAST. In Silico Biol 3, 405-409. Wilde, E. (1962). Untersuchungen über Wachstum und Speicherstoffsynthese
Danksagung Ganz besonders danke ich Herrn Prof. Dr. G. Gottschalk für seine uneingeschränkte Un-terstützung, die ich in jeder erdenklichen Hinsicht
Abseits von meiner Arbeit haben mir viele gute Freunde in schwierigen Zeiten geholfen – man könnte sagen: mich ertragen! Dafür danke ich Maik Heister
Lebenslauf Wolfgang Florian Fricke Kreuzbergring 2 37075 Göttingen Geburtsdatum, -ort 28.10.1974, Lemgo 08/1981 - 07/1984 Grund
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.3.1.2 Anzucht von Methanospaera stadtmanae Methanosphaera stadtmanae wurde unter anaeroben Bedingungen bei 37 °C
D 7 Referent: Prof. Dr. G. Gottschalk Korreferent: Prof. Dr. B. Bowien Tag der mündlichen Prüfung: 30.06.2005
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.3.2 Stammhaltung Zur kurzfristigen Stammhaltung wurden die rekombinanten E. coli-Stämme auf LB-Agar-Platten ausge
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.4.3 DNA-Konzentrationsbestimmung und Reinheitskontrolle Die Konzentration wässriger DNA-Lösungen wurde photometri
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Größenstandards aufgetragen (GeneRuler DNA Ladder Mix, Fa. Fermentas). Nach der Elektrophorese wurden die Gele in e
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Überstand wurde abgenommen, das Pellet getrocknet und in 30 µl autoklaviertem H2Obidest gelöst. Zur Überprüfung der
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.4.7 Isolierung von Plasmid DNA Für die Isolierung von Plasmid-DNA wurden je nach Anzahl der Proben verschiedene M
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.4.9 Isolation von DNA-Fragmenten aus Agarosegelen DNA-Fragmente wurden z.B. aus Agarosegelen isoliert, wenn eine
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.5 Modifikation von Nukleinsäuren 2.5.1 Restriktion Die enzymatische Restriktion mit Enzymen bekannter Spezifität
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.5.3 Herstellung glatter DNA-Enden (blunt ends) Beim Scheren der chromosomalen DNA entstanden undefinierte Enden,
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Die Herstellung von A-Überhängen wurde in dem oben angegebenen Ansatz für 25 min bei 72 °C durchgeführt. Anschließe
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 TOPO-Vektor besitzt in entsprechender Weise einen Thymidin-Überhang, der durch ei-ne spezielle Topoisomerase erzeug
INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung...
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 rekombinantes Plasmid mit Insert tragen, von denjenigen unterschieden werden, die nur den leeren Vektor enthielten.
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 (17-25 nt) und Schmelztemperatur (R. eutropha H16: 56-62 °C, Msp. stadtmanae: 44-47 °C) je nach Beschaffenheit des
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Tab. 2.4: PCR-Programme, Standard-Ansatz. R. eutropha H16 Msp. stadtmanae LID PAUSE TEMP LOOP [ TEMP TEMP TEMP
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Die in den Tab. 2.4 und Tab. 2.5 dargestellten Programme für die PCR-Amplifikation mit Standard- und TripleMaster-A
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Das verhältnismäßig kleine Genom von Msp. stadtmanae (1.8 Mbp) wurde mit Hilfe ei-ner einzelnen Plasmid-Genbank seq
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 sche 5'-Markierung, deren Fluoreszenz vom Sequenzierautomaten detektiert wird. Aus der Integrierung der gemess
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Tab. 2.6: ABI 377-Sequenzierprogramm. LID PAUSE TEMP LOOP [ TEMP TEMP TEMP LOOP ] LID TEMP END 110 °C 98 °C 98 °C
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 loading buffer EDTA Blue Dextran H2Obidest25 mM0.5 µlad 500 ml Stop-Mix Formamid : loading buffer =
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Tab. 2.8: MegaBACE-Sequenzierprogramm LID PAUSE TEMP LOOP [ TEMP TEMP TEMP LOOP ] LID TEMP END 110 °C 95 °C 95 °C
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 Nach dem Ende der Rohsequenzierungsphase des Genomprojekts wurden alle Sequenz-läufe (readings), die sich aus dem A
INHALTSVERZEICHNIS 2.6 Transformation und Selektion ... 17 2.6.1 TOPO TA-Klo
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.11.2 Lückenschluß mit PCR Mit Hilfe von PCR-Amplifikationen wurden die verbliebenen Sequenzlücken geschlos-sen, n
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 wurde das ERGO Programmpaket verwendet (Overbeek et al., 2003). Unter der Funk-tion contig regions können mit ERGO
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 2.12 BLAST Für die meisten Sequenzvergleiche auf DNA- und Proteinebene bietet sich wegen seiner Geschwindigkeit und
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 • BLAST-Abgleich der Genome gegeneinander: blastall -p blastp -i a.fas -d b.fas -e 1.0e-15 blastall -p blastp -i b
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 (Badger & Olsen, 1999), Glimmer (Delcher et al., 1999) und ZCurve (Guo et al., 2003) beruht und ab einer Contig
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 annotierten Genomen und den regelmäßig aktualisierten externen Datenbanken Swiss-Prot und TrEMBL zusammen (ftp.expa
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 quenzen starke Unterschiede zwischen den G+C-Gehalten der drei Codon-Positionen bestehen, kann aus dem GC Frame Plo
MATERIAL UND METHODEN KAPITEL 2 passung der Codon Usage an den tRNA-Gehalt des jeweiligen Organismus darstellen, werden von dem Programm SIGI als s
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3 Ergebnisse 3.I Das Ralstonia eutropha H16-Genomprojekt 3.I.1 Sequenzierung 3.I.1.1 Strategie Vor Beginn der Sequenzierung war
ERGEBNISSE KAPITEL 3 zu sogenannten Contigs assembliert, kontinuierlichen Sequenzabschnitten, die aus vie-len miteinander überlappenden Sequenzbereic
INHALTSVERZEICHNIS 3.I.1.3 Editierung des Rohdatensatzes... 39 3.I.1.3.1 Editierung de
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.I.1.3 Editierung des Rohdatensatzes Der aus der Rohassemblierung hervorgegangene Datensatz wurde mit dem Programm Gap4 in der
ERGEBNISSE KAPITEL 3 zelnen Base der Consensus-Sequenz einen Zuverlässigkeitswert (base confidence) zu-ordnet. Dieser Wert errechnet sich aus der Anz
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Abb. 3.3: Template Display des Contig 61-2-182-E06. Sequenzläufe werden durch Pfeile dargestellt und einem Template (Plasmid- o
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Abb. 3.4: Template Display von zwei Contigs, die über Plasmidbrücken (gelbe Templates) miteinander verbunden sind. Farbkodierun
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Abb. 3.5: Ribosomaler Contig mit Fehlassemblierungen (Pile up). Über dem gezeigten Ab-schnitt assemblieren unnatürlich viele Se
ERGEBNISSE KAPITEL 3 mit denen der gesamte Sequenzabschnitt über PCR amplifiziert werden konnte. PCR-Produkte dienten als Template für Primerwalking.
ERGEBNISSE KAPITEL 3 mit diesem pHG1-Konstrukt abgeglichen und bei übereinstimmender Sequenz mitein-ander assembliert. 2. Um die restlichen Contigs
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.I.1.4.2 Ordnung der Contigs relativ zum Genom 3.I.1.4.2.1 Bildung von Supercontigs über Cosmid-Brücken Analog zur Darstellung
ERGEBNISSE KAPITEL 3 R. eutropha-Genomprojektes auf zwei Supercontigs für Chr.1 und Chr.2 verteilt wer-den. 3.I.1.5 Lückenschluß Für die Sequenzieru
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Abb. 3.7: Abgebrochene Sequenzläufe aufgrund der Bildung einer Sekundärstruktur. In einer Darstellung der Sekundärstruktur als
INHALTSVERZEICHNIS 3.I.4.2.3 Alternative Phosphorquellen ... 80 3.I.4.3 Synthese von Pyrro
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.I.2 Sequenzanalyse Das Genom von Ralstonia eutropha H16 besitzt nach jetzigem Stand eine Gesamtgröße von 7 417 135 bp, die sic
ERGEBNISSE KAPITEL 3 SkalierungCDSs“Fremd-Gene”RNA-GeneAbb. 3.8: Schematische Darstellung von Chr.1. Von innen nach außen werden folgende Ei-genschaf
ERGEBNISSE KAPITEL 3 SkalierungCDSs“Fremd-Gene”RNA-GeneAbb. 3.9: Schematische Darstellung von Chr.2. Reihenfolge der dargestellten Eigenschaften ents
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.I.2.1 G+C-Gehalt Mit 66.3 % besitzt R. eutropha einen verhältnismäßig hohen G+C-Gehalt, der sich zwi-schen Chr.1 (66.5 %) und
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Abb. 3.10: Kumulative GC-Skew-Analyse von Chr.1 aus R. eutropha nach Grigoriev (1998). Ähnlich wie R. solanacearum besitzt R.
ERGEBNISSE KAPITEL 3 der DNA-Gyrase B (EC 5.99.1.3; H16_A0003) und drei Untereinheiten eines Typ I Re-striktions-Modifikationssystems (H16_A0004-0006
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.I.2.3 RNA-Gene Mit dem Programm tRNAscanSE wurden im Genom von R. eutropha insgesamt 59 tRNAs identifiziert (siehe 2.13.2), 51
ERGEBNISSE KAPITEL 3 wurde bereits für eine Reihe eukaryotischer und prokaryotischer Organismen beschrie-ben (Ralph & McClelland, 1993; Miller et
ERGEBNISSE KAPITEL 3 gleichzeitig wird die Vorhersage der START-Codons und damit die Längenbe-stimmung aller kodierenden Sequenzen erschwert. 2. Als
ERGEBNISSE KAPITEL 3 führt (siehe 2.13.3). Diese Annotation bildet die Grundlage der in dieser Arbeit durch-geführten Sequenzanalysen. 3.I.3 Mosaiks
INHALTSVERZEICHNIS 4.I.2 Charakterisierung von Chromosom 2 aus R. eutropha H16... 121 4.I.3 Genomorganisation in R. eutropha
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Bei diesen Vergleichen zeichneten sich starke Übereinstimmungen von Chr.1 aus R. eutropha und dem Chromosom aus R. solanacearum
ERGEBNISSE KAPITEL 3 konservierte Anordnung der Gene im Genom erstreckt sich über die gesamten Chromo-somen und wird nur an Replikationsursprung und
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.I.3.2 Vorhersage genomischer Inseln Als genomische Inseln werden DNA-Bereiche bezeichnet, die aufgrund ihrer Zusam-mensetzung
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Sequenzen innerhalb potentieller Genominseln wird zudem durch zwei weitere Proble-me erschwert: 1. Die von ihrer Umgebung abwei
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.I.4 Charakterisierung von Chromosom 2 Der hohe Grad an Übereinstimmung zwischen den beiden größten Replikons aus R. eutropha u
ERGEBNISSE KAPITEL 3 lokalisiert. Außerhalb von cbbc enthält Chr.2 ein weiteres, verkürztes cbbR-Gen (H16_B1429), dessen potentiellem Produkt das im
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Tab. 3.3: Gen-Cluster für potentielle Formiat-Dehydrogenasen auf Chr.2. Nr CDS Annotation 1 H16_B1702 oxalate:formate antiport
ERGEBNISSE KAPITEL 3 für Gluconat (Blackkolb & Schlegel, 1968) und 2-Ketogluconat (Nandadasa et al., 1974) gefunden. Der Abbau beider Substrate e
ERGEBNISSE KAPITEL 3 β-D-Glucose-6-PhosphatD-Glucono-1,5-Lacton-6-Phosphat6-Phosphogluconat2-Keto-3-Desoxy-6-Phospho-Gluconatβ-D-Glucoseβ-D-Fructose-
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Was den Enzymapparat des ED-Weges in R. eutropha angeht, so ist eine klare Zuord-nung verschiedener Bereiche zu den beiden große
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS Abkürzungsverzeichnis A Adenin Abb. Abbildung ABC ATP-binding cassette Ala Alanin Amp Ampicillin APS Ammoniump
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Cluster 2 (Tab. 3.5) kodiert für eine potentielle Glucokinase (H16_B2564), eine weitere Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (H16_B2
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Cluster 5 auf Chr.1 (Tab. 3.8) kodiert für eine zweite Gluconat-Permease (H16_A3011). In diesem Cluster ist außerdem eine von zw
ERGEBNISSE KAPITEL 3 ebene zu einer Domäne auf, die als Bordetella uptake gene product beschrieben wurde (pfam03401, Bug). Dabei handelt es sich wahr
ERGEBNISSE KAPITEL 3 werden 1,2-disubstituierte, nicht-substituierte und viele monosubstituierte Aro-maten über Catechol abgebaut, 1,3- und 1,4-disub
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Tab. 3.10: Abbau aromatischer Kohlenwasserstoffe, CDSs auf Chr.1. Nr. CDS Gen Annotation EC-Nummer 1. Abbau von Benzoat und D
ERGEBNISSE KAPITEL 3 bb. 3.18: Schematische Darstellung des Abbaus aromatischer Kohlenwasserstoffe in R. eutropha über den β-Ketoadipat-Weg nach KEG
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Der vollständige Abbau von Phenol über Catechol zu Pyruvat und Acetyl-CoA durchTab. 3.12: Abbau aromatischer Kohlenwasserstoffe
ERGEBNISSE KAPITEL 3 PhenolDmpKLMNOPEC 1.14.13.7P0: H16_B0539 P3: H16_B0542P1: H16_B0540 P4: H16_B0543P2: H16_B0541 P5: H16_B0544Catechol2-Hydroxy
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Diejenigen Cluster, die auf Basis der Sequenzdaten nicht zuverlässig annotiert werden können bzw. unvollständig vorliegen, kodie
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.I.4.2.2 Erschließung alternativer Stickstoff-Quellen 3.I.4.2.2.1 Cyanat-Hydratase Das cynTSX-Operon ermöglicht es Escherichia
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS DSMZ Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH, Braunschweig E. Escherichia EDTA ethylene diamine tet
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Auch für R. eutropha wurde die Fähigkeit nachgewiesen, Formamid als Stick-stoffquelle über die Aktivität einer Formamidase zu nu
ERGEBNISSE KAPITEL 3 3.I.4.2.3 Alternative Phosphorquellen Eine Reihe Gram-positiver und Gram-negativer Bakterien ist in der Lage, Phosphonate abzuba
ERGEBNISSE KAPITEL 3 In Klebsiella pneumoniae wurden sechs Gene identifiziert, die an der Synthese von PQQ beteiligt sind (Meulenberg et al., 1992);
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Das kdpABC-Operon kodiert für einen Enzymkomplex aus der Familie der P-Typ-ATPasen, deren Mitglieder für den Membrantransport vi
ERGEBNISSE KAPITEL 3 Tab. 3.15: Flagellarapparat, verschiedene Gen-Cluster auf Chr.2. Nr. CDS Gen Annotation 1 H16_B0252 flhB flagellar biosyntheti
ERGEBNISSE KAPITEL 3 chungen zwischen beiden Spezies konnten nur innerhalb des flg-Operons und dort be-sonders in Bezug auf flgN festgestellt werden:
ERGEBNISSE KAPITEL 3 entscheidenden Einfluß auf die Spezifität und Reihenfolge der verknüpften Peptide (Stein et al., 1996). 1 2 35 7 8 9 10 11 126
ERGEBNISSE KAPITEL 3 In R. eutropha ist eine potentielle NRPS in einem ca. 36 kbp großen Operon aus 14 Genen auf Chr.2 kodiert (Tab. 3.16; Abb. 3.20)
ERGEBNISSE KAPITEL 3 zifische Sekretionssysteme abgegeben und bilden Poren in eukaryotischen Zellen, die auf diesem Weg lysiert werden. Bei dem bestu
ERGEBNISSE KAPITEL 3 rtx-Operons kodiert – eine Organisationsform, die bisher nur für Bordetella pertussis beschrieben wurde (Laoide & Ullmann, 1
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