MTD 243-670 Bedienungsanleitung Seite 22

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1 Einleitung
Abbildung 1.2: Tetrahydromethanopterin (H
4
MPT) und sein Strukturanalogon
Tetrahydrofolat (H
4
F).
anaerober Bakterien, bei welchen der Na
+
-Transport auf Kosten der freien
Decarboxylierungsenergie geschieht (48-50). Ähnlich wie bei der
Methyl-H
4
MPT:CoM-Methyltransferase (Mtr) (siehe unten) verläuft die Reaktion über
einen zweistufigen Mechanismus, wobei der Carboxyltransfer in einer
wasserlöslichen Untereinheit und die Decarboxylierungsreaktion in einem integralen
Membranteil der Komplexe stattfindet. Ein weiteres Beispiel stellt die
NADH:Ubichinon-Oxidoreduktase aus marinen Bakterien sowie aus Klebsiella
pneumoniae dar, bei der Na
+
auf Kosten der freien Energie der Atmung transportiert
wird (51-53).
Die für die N
5
-Methyl-H
4
MPT:Coenzym M Methyltransferase (MtrA-H) codierende
Transkriptionseinheit mtrEDCBAFGH findet sich universell in Methanogenen, so
auch im Genom von M. marburgensis, M. jannaschii und M. kandleri (bei letzterem
jedoch ohne mtrF) (6, 54, 55).
Der Gesamtkomplex besteht aus acht Untereinheiten (MtrA: 23 kDa, MtrB:
13 kDa, MtrC: 24 kDa, MtrE: 28 kDa, MtrF: 12 kDa, MtrG: 13 kDa und MtrH:
34 kDa) (54). Das Molekulargewicht wurde mittels Gelfiltration auf 670 kDa bestimmt,
was für das Vorliegen eines Tetramer eines Heterooktamers spricht (56). Die durch
MtrA-H katalysierte Reaktion, der Methyltransfer von Methyl-H
4
MPT zu Coenzym M,
verläuft über einen zweistufigen Mechanismus (57, 58):
5
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