
4 Material und Methoden
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pNPAC-sdmC Integrationsvektor für M. voltae mit
sdmC flankierenden Sequenzen
Diese Arbeit
pNPAC-sdmBC Integrationsvektor für M. voltae mit
sdmB und sdmC flankierenden
Sequenzen
Diese Arbeit
4.7.1 Konstruktion der Plasmide pNPAC-sdmA, -sdmB, -sdmC und
-sdmBC
Die in der vorliegenden Arbeit konstruierten Plasmide sind Derivate des Vektors
pNPAC. Dieser trägt zur Selektion das Gen pacN (Zugangsnummer AY438700),
welches der „codon usage“ von M. voltae angepasst ist und für die Puromycin-N-
Acetyltransferase kodiert. Zur Herstellung des Vektors pNPAC-sdmA wurde mit den
Oligonukleotiden corsevorfw und corsevorrv das Fragment sdmAup (up bezeichnet
die 5`-Region vor dem Gen) und mit den Oligonukleotiden corsenachfw und
corsenachrv das Fragment sdmAdown (down bezeichnet die 3´-Region hinter dem
Gen) mittels einer PCR amplifiziert. Nach der Auftrennung in einem Agarosegel
wurden die Fragmente zunächst in den Vektor Topo pCR 2.1 eingesetzt. Das
Fragment sdmAup trug am Ende die Restriktionsschnittstelle Spe I bzw. Nru I und
sdmAdown die Schnittstelle Kpn I bzw. Nhe I. Diese waren so gewählt, dass sich die
beiden Fragmente nach dem Einsetzen in den zu konstruierenden Vektor in der
gewünschten Orientierung befanden. Der Vektor pNPAC-sdmA wurde durch das
Einfügen der beiden Fragmente aus dem Zwischenprodukt in pNPAC über die oben
benannten Schnittstellen erhalten (Abb. 3).
Die Vektoren pNPAC-sdmB, -sdmC und -sdmBC wurden über die gleichen
Schnittstellen wie pNPAC-sdmA hergestellt. Jedoch wurde das Fragment sdmBup
über die Oligonukleotide metIvorfw und metIvorrv, sdmBdown über die
Oligonukleotide metInachfw und metInachrv, sdmCup über die Oligonukleotide
metIIvorfw und metIIvorrv und sdmCdown über die Oligonukleotide metIInachfw und
metIInachrv amplifiziert (Abb. 3 und Abb. 4).
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