
3 Einleitung
7
Die Methylthiol:Coenzym M-Methyltransferase aus M. barkeri katalysiert beide
Reaktionen, die Demethylierung des DMS und die Methylierung des Coenzyms M.
CO
2
CoM-S-S-CoB
CoM-SH
F
420
H
2
MFR
Methyl-H
4
MPT
Methyl-CoM
Methylen-H
4
MPT
Methenyl-H
4
MPT
Methylthiole
Methylamine
H
2
H
2
H
2
F
420
H
2
F
420
F
420
Formyl-H
4
MPT
H
4
MPT
H
2
CoM-SH
HS-CoB
Formyl-MF
H
4
MPT
Methan
Abb. 1: Generelles Schema der Methanogenese bei Verwendung
unterschiedlicher Substrate
Das CO
2
wird über C1-Intermediate zu Methan reduziert. Die Elektronen werden über die Aktivierung
des molekularen Wasserstoffs durch Hydrogenasen bereitgestellt. Das Coenzym F
420
ist dabei
Elektronenüberträger. Die Methylgruppen des Methanols, der Methylamine und Methylthiole können
über ein substratspezifisches Methyltransferase-System auf das Coenzym M (CoM) übertragen und
zu Methan reduziert werden.
MFR: Methanofuran, H
4
MPT: Tetrahydromethanopterin, CoM: Coenzym M, CoB: Coenzym B
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